Der Weg der Kirche ist der Mensch
Nach 35 Jahren, als Pfarrer in der Martinspfarrei, mit einer beachtlichen Anzahl von Verantwortlichkeiten über die Grenzen der Pfarrei hinaus – Verantwortung in kirchlichem und weltlichem Bereich – verlasse ich am 31. Juli dieses Jahres unsere Stadt. Meinen Ruhestand verbringe ich mit Schwester und Mutter in meinem Heimatort Hettenleidelheim.
Abschied nehmen heißt loslassen, lassen und zurücklassen können und doch in Erinnerung behalten die vielen Menschen und Begebenheiten, die mir wertvoll und wichtig waren, an denen ich gewachsen und gereift bin, geworden bin zu dem, der ich heute bin. Ich danke Gott und den Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet gestützt und auch getragen haben – mit Wohlwollen und Zuneigung, die mit mir gerungen, gekämpft und gestritten haben für eine bessere Welt.
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Mühlen für Shangi und Muyange

Das jüngste Projekt, angestoßen durch Gemeindemitglieder in Shangi und Muyange – die Anschaffung und Unterhaltung einer Getreidemühle zur Herstellung von besonders gehaltvoller Nahrung, welche insbesondere die Versorgung von Kindern und Kranken verbessert – schreitet voran.
Pfarrer Alexis NSHIMIYIMANA aus Shangi schreibt am 08. Juni 2010 hierzu:
„Le 28.05.2010, j’étais à Kigali au bureau de coordination du jumelage RHÉNANIE-PALATINAT/RWANDA. J’ai pu acheter deux moulins que vous voyez sur la photo prise dans le magasin à Kigali: l’un pour l’association de Shangi, l’autre pour Muyange. Nous sommes entrain de construire une maisonnette qui abritera ce moulin. Nous vous enverrons aussi les photos après l’installation.“
Am 28.05.2010 war ich im Koordinationsbüro „Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda“ in Kigali. Ich habe zwei Mühlen gekauft, die Sie auf dem Photo sehen, welches im Laden in Kigali aufgenommen wurde. Eine Mühle ist für den Verein in Shangi und die andere für Muyange. Wir bauen ein kleines Haus für die Mühlen. Wir werden Ihnen noch Photos schicken, wenn die Mühlen installiert sind.
Danke

Liebe Schwestern und Brüder,
eine lange Zeit, 35 Jahre, durfte ich bei Ihnen, in der Gemeinde Gottes von St. Martin, meinen Dienst tun. Gemeinsam, in einem intensiven Miteinander, haben wir Gemeinde gelebt. Es waren die wichtigsten Jahre meines Lebens. Es waren die wertvollsten Jahre meines Lebens. Über jeden Tag dieser Jahre schreibe ich das Wort: „DANKE“.
„Danke“ – Ihnen allen, jeder und jedem von Ihnen. „Danke“ – unserem gemeinsamen Herrn und Gott. Er hat es gut mit mir gemeint.
Meinen Lebensabend verbringe ich mit meiner Schwester und – so lange Gott will – mit unserer Mutter in unserem Heimatort Hettenleidelheim. Wir gehen aus Kaiserslautern und St. Martin weg. Aber wir bleiben uns im Herzen nahe. Denn wir tragen viele gute Erinnerungen in uns.
Wir bleiben im Segen Gottes.
Ihr Norbert Kaiser
Einladung
Sie alle sind herzlich eingeladen zur Verabschiedung unseres Pfarrers Norbert Kaiser am Sonntag, den 27. Juni 2010.
Programm:
10.00 Uhr Festgottesdienst mit Verabschiedung in der Martinskirche anschließend Mittagessen im Edith-Stein-Haus, Grußworte und Beiträge für den Nachmittag bitte im Pfarrbüro anmelden.
Geschenk gesucht?! (.pdf)
psst, geheim! Pfarrer Kaiser hier bitte nicht klicken!
Eine-Welt-Verkauf
Im Jahr 1991 entstand in der Fastengruppe die Idee einen Eine-Welt-Verkauf zu veranstalten. Im April 1994 haben wir dann den Verein “Eine-Welt-St. Martin-Kaiserslautern e. V.” gegründet.
Jedes erste Wochenende im Monat verkaufen wir in der Kirche, sowie auf dem Weihnachtsmarkt im Edith-Stein-Haus, am Katholikentag in Johanniskreuz, während des Altstadtfests und zu anderen Anlässen Produkte aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu fair gehandelten Preisen. Die hiervon erwirtschafteten Gelder sind für unsere Partnergemeinden bestimmt.
Mit unseren Verkäufen möchten wir die ungerechten Strukturen des Welthandels und den Zusammenhang zwischen „Unterentwicklung“ in der Welt und unserem Wohlstand aufzeigen.
Die Artikel unseres „Eine-Welt-Ladens“ sollen Brücke sein, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den armen Ländern zu begreifen und zu verändern.
Eine-Welt-Verkauf jeweils am ersten Wochenende des Monats in der Zeit vor und nach den Gottesdiensten in der Martinskirche. Und am 06. September, zur Martinskerwe, den ganzen Tag!
Im Jahr 1991 entstand in der Fastengruppe die Idee einen Eine-Welt-Verkauf zu veranstalten. Im April 1994 haben wir dann den Verein “Eine-Welt-St. Martin-Kaiserslautern e. V.” gegründet.
Jedes erste Wochenende im Monat verkaufen wir in der Kirche, sowie auf dem Weihnachtsmarkt im Edith-Stein-Haus, am Katholikentag in Johanniskreuz, während des Altstadtfests und zu anderen Anlässen Produkte aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu fair gehandelten Preisen. Die hiervon erwirtschafteten Gelder sind für unsere Partnergemeinden bestimmt.
Mit unseren Verkäufen möchten wir die ungerechten Strukturen des Welthandels und den Zusammenhang zwischen „Unterentwicklung“ in der Welt und unserem Wohlstand aufzeigen. Die Artikel unseres „Eine-Welt-Ladens“ sollen Brücke sein, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den armen Ländern zu begreifen und zu verändern.
Eine-Welt-Verkauf jeweils am ersten Wochenende des Monats in der Zeit vor und nach den Gottesdiensten in der Martinskirche. Und am Sonntag, den 06.09.2009, zur Martinskerwe, den ganzen Tag!
Solaranlage für Shangi

Mittlerweile wurden die Fundamente der Grundschule in Shangi neu errichtet (siehe Bild) und der Wiederaufbau schreitet voran. Für die Gewährleistung einer Stromversorgung soll eine Solaranlage installiert werden.
Die „DB Schenker Rail Deutschland AG“ (Railion) möchte die Finanzierung der Solarpanelen übernehmen. Die Pfarrei St. Martin wird die Batterien der Anlage finanzieren. Die Solaranlage selbst kommt von der Firma „Solar23“ aus Dettingen. Ein Techniker des „Überlandwerk Groß-Gerau“ wird in Shangi die Betreuung der Anlage übernehmen. Das gesamte Projekt kann nun mit Unterstützung der Stiftung „Energie für Afrika“ umgesetzt werden.
Hierfür möchten wir allen Spendern und Förderern herzlich Danke sagen.
Auto für Shangi

Eine erfreuliche Nachricht erreichte uns Anfang März 2009, unsere Partnergemeinde in Shangi hat endlich ein Auto.
Shangi ist dringend auf ein Auto angewiesen, der Südwesten Ruandas liegt weitab der großen Zentren Kigali, Butare oder Cyangugu. Das nächste Krankenhaus ist für die Menschen in Shangi nur zu Fuß, nach einem Marsch von etwa 3 Stunden zu erreichen. Medikamente, Baumaterial, Lebensmittel usw. – alles musste über weite Strecken zu Fuß oder mit dem einzigen Motorrad von Pfarrer Alexis angeschafft werden.
Wir freuen uns, dass St. Martin helfen und Geld für die Beschaffung des Geländewagens spenden konnte.
Insgesamt stiftete unsere Pfarrgemeinde 10 500.- EUR, ein Restbetrag von knapp 8 000.- EUR steht noch aus; dieser wird von der Gemeinde Shangi in Raten abbezahlt, wofür sich Bischof Jean Damascène verbürgt hat. Unsere Partnergemeinde überlegt, wie sie selbst noch einen Betrag erwirtschaften kann, um das Auto schnellstmöglich abbezahlen zu können.
Wir möchten auch hier weiterhelfen und freuen uns, wenn Sie das Projekt “Auto für Shangi” weiter unterstützen könnten. Dafür bedanken sich ganz herzlich, die Menschen der Pfarreien in Shangi und St. Martin.
Spendenkonto:
Partnerschaft 3. Welt – St. Martin e. V.
Kreissparkasse Kaiserslautern
Kto.-Nr.: 29207; BLZ 540 502 20
Benefiz: Spanische Impressionen mit Hans Erich Halberstadt
Spanische Impressionen
Lieder, Märchen und Legenden aus Andalusien
Sonntag, 15. März, um 17.00 Uhr
Der Tenor Hans Erich Halberstadt liest alte spanische Märchen und Legenden. Das stimmungsvolle Programm entführt auch musikalisch mit Liedern der neuen CD Halberstadts nach Texten von Federico Garvia Lorca in das Traumland Spanien.
Die Veranstaltung findet im Pfarrzentrum statt. Der Eintritt ist frei, Spendenerlöse sind zu Gunsten der Aidshilfe und der Partnerschaftsprojekte unserer Pfarrei in Ruanda.