Ostergrüße aus Muyange
Chers chrétiens de la paroisse Saint Martin;
Par la présente, les chrétiens de la paroisse MUYANGE aimeraient vous présenter leurs salutations ainsi que vous souhaiter un bon temps de carême. Partageons nos prières et nos actions de conversion. Par ailleurs, on espère que la vie marche bien chez vous et de notre part elle continue normalement.
Nous profitons de cette occasion alors pour vous présenter la situation actuelle de notre jumelage. Au niveau du Centre de santé, la dernière activité relate d’octobre 2008 où le Bureau de coordination de Jumelage à KIGALI a procédé à la réhabilitation de notre énergie solaire avec l’installation de 6 batteries et un grand convertisseur. Pour les autres réalisations ultérieures voir les photos en annexe également. Mais nous portons auprès de vous notre grande gratitude car pour le moment le bâtiment d’hospitalisation, de maternité et du dispensaire sont bien éclairés toute la nuit en dehors des périodes pluvieuses.
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Brief aus Shangi
Parole de Dieu: “Il dit en effet: Au moment favorable, je t’ai exauce; au jour du salut, je t’ai secouru. Le voici maintenant le moment favorable, le voici maintenant le jour de salut.” 2 Co 6,2
Cher Curé Norbert,
Chère Dorothea,
Chers Frères et Sœurs de la paroisse Saint Martin,
L’honneur nous échoit de vous adresser nos salutations fraternelles et nos vifs souhaits d’un fervent carême, cet entraînement spirituel en vue d’affronter et de vaincre, avec Jésus, les difficultés et les forces du mal qui tentent souvent de nous détourner de notre mission et de notre Dieu. C’est le moment aussi de vous livrer quelques nouvelles de notre Paroisse que vous aimez tant.
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Brief von Abbé Evariste Nambaje

Liebe Dorothea,
meine besten Grüße zum Neuen Jahr 2010. Es ist lange her seit wir miteinander gesprochen haben, aber ich habe immer an Sie gedacht und gebetet.
Die Arbeiten am Bau des “Salle Polyvalente” in Shangi sind bereits im Gange. Die Pfarrei Nkanka wartet noch auf ihren Wiederaufbau, die Arbeiten des Kirchenbaus in Nkombo haben sich wegen des nicht vorhandenen Geldes verzögert, sie wurden gestoppt. Das Erdbeben hat diese Kirche beschädigt und wir sind gezwungen wieder von Null zu beginnen. Die Pfarrei Mwezi hat jetzt einen neuen Pfarrer.
Liebe Grüße an alle,
Abbé Evariste Nambaje
Rosé aus Shangi schreibt…

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Martinsfest. Hier bei uns ist es sehr heiß. Bei uns sind die Christen zahlreich zur Messe gekommen. Im Anschluss an die Messe präsentierten die Schüler, die Ferien hatten, Gedichte und Spiele zu Ehren des Heiligen Martin.
Wir haben mit den Arbeiten der Kapelle in Bushenge begonnen. Die Mittel sind sehr knapp, aber wir werden sie zu Ende bauen. Die Christen haben sich den Sand, den Bruchstein (für die Grundsteinlegung) und den Kies selbst gekauft. Sie leisten ihren Beitrag. Viele haben das Material auf dem Kopf bis zum Baugelände transportiert.
Der Heilge Martin brachte uns ein Wunder: Am Vorabend des Festes sind morgens die Bauarbeiter gekommen, um mit dem Bau des Gemeindesaales (Salle Polyvalente) in Shangi zu beginnen. Was für ein Zufall! Jetzt hat man mit dem Abriss des alten Saales begonnen, um das Gelände vorzubereiten.
Wir hoffen, dass Sie die Fotos des Festes vom 18.10.2009 (Einweihungsfest der wiederaufgebauten Kirche in Shangi) erhalten haben. Gebt uns Bescheid, denn wir haben ein Verbindungsproblem gehabt, aber wir hoffen, dass es nun wieder gehen wird.
Bitte schickt unseren Dank und unsere Grüße an die Christen von St. Martin, besonders auch an Pfarrer Norbert Kaiser, an seine Familie und an die Familie Ferdinand und Gisela Rick.
P. S. Am Donnerstag, den 12.11.2009, hat der Prozess von Charles Karorero (Vater von Pfarrer Théophile), von Martin Mahirane (Ehegatte von Berthe) und von Sillas Nsanzurwimo (Vater von Pfarrer Eugène) begonnen, man hat keine Hoffnung. Bitten Sie für sie.
Der gute Gott sei mit Euch.
Grüße zur “Einweihungsfeier”
Liebe Schwestern und Brüder unserer Partnergemeinde Shangi,
mit großer Freude haben wir vernommen, dass die Renovierungsarbeiten an der Kirche weitgehend beendet sind. Am Sonntag, den 18. Oktober werdet Ihr den ersten Gottesdienst in der Kirche feiern. Dazu gratulieren wir Euch ganz herzlich und wünschen, dass Ihr Euch in der Kirche wieder zu Hause fühlt.
Die Kirche ist ein Bild unserer ewigen Heimat. Hier suchen wir die Nähe Gottes und feiern unseren Glauben. Hier hören wir die Worte des Evangeliums, die unser Leben auf Gott hin ausrichten.
Wir sind Euch als Eure Brüder und Schwestern im Gebet verbunden und grüßen Euch mit dem liturgischen Gruß: Der Herr sei mit Euch.
Norbert Kaiser und Christen der Pfarrgemeinde St. Martin

Liebe Schwestern und Brüder unserer Partnergemeinde Shangi,
mit großer Freude haben wir vernommen, dass die Renovierungsarbeiten an der Kirche weitgehend beendet sind. Am Sonntag, den 18. Oktober, werdet Ihr den ersten Gottesdienst in der Kirche feiern. Dazu gratulieren wir Euch ganz herzlich und wünschen, dass Ihr Euch in der Kirche wieder zu Hause fühlt.
Die Kirche ist ein Bild unserer ewigen Heimat. Hier suchen wir die Nähe Gottes und feiern unseren Glauben. Hier hören wir die Worte des Evangeliums, die unser Leben auf Gott hin ausrichten.
Wir sind Euch als Eure Brüder und Schwestern im Gebet verbunden und grüßen Euch mit dem liturgischen Gruß: Der Herr sei mit Euch.
Norbert Kaiser und alle Christen der Pfarrgemeinde St. Martin
Wiederaufbau: Bald schon Einweihungsfeiern?!

Dieter Farrenkopf vom Senior Expert Service begleitete uns im vergangenen Jahr nach Shangi, um eine Bestandsaufnahme der Erdbebenschäden zu machen. Herr Farrenkopf hält sich zur Zeit wieder in Ruanda auf und bereist die Diözese Cyangugu, in welcher sich unsere Partnergemeinden Shangi und Muyange befinden. Er kann folgendes berichten:
Ich bin mittlerweile in Cyangugu angekommen und nachrichtentechnisch mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet. Gestern war ich in Shangi, dazu folgende Bestandsaufnahme:
Grundschule: Der Unterricht findet weiterhin in den Behelfshütten statt. Auf dem alten Schulgelände sind 24 Klassenräume und – worauf man besonders stolz ist – 36 Toiletten im Bau. Ein Basketball- und ein Volleyballplatz gehören ebenfalls zum Neubauprojekt. Ich schätze mit der Fertigstellung in 4 Monaten.
Nonnenkloster: Die Nonnen leben noch in ihrem alten Kloster, das zum Lehrerwohnhaus umfunktioniert werden soll. Die Einweihung des neuen Klosters, das praktisch fertig gestellt ist, erfolgt am 22.09.2009 durch den Bischof. Im Moment fehlen noch die Außenanlagen und Teile des Mobiliars.
Oberschule (Ecole Secondaire): Die Schule ist in Betrieb, es werden zur Zeit 502 000 000.- RF in Erweiterung und Instandsetzung durch den Staat investiert. Die Arbeiten begannen am 16.02.2009 und sollten gemäß Bauschild in 6 Monaten abgeschlossen sein. Ich schätze ebenfalls eine Fertigstellung zum Jahresende. Die Schule bekommt u.a. eine grosse Aula und hat sich von der Fläche deutlich vergrössert.
Pfarrhaus: Die renovierten und instandgesetzten Räume sind bezogen, der Standard ist gut – Nasszellen, Energiesparlampen u.s.w.
Kirche: Die Grundinstandsetzung ist in vollem Gange, die Einweihung durch den Bischof ist am 18.10.2009 vorgesehen.
Wenn man das gesamte Gelände mit seiner Neuordnung nun sieht, fällt natürlich der einsturzgefährdete Salle Polyvalente und das zwischen Neubauten eingezwängte alte, zerstörte Lehrerwohnhaus störend auf. Wenn die Schulen mit großem Pomp staatlicherseits in Betrieb gehen, sollte zumindest das alte Lehrerwohnhaus abgerissen sein, mit dem Salle Polyvalente alles klar sein und die Kirche vielleicht eine kleine Glocke haben. Über eine vorgesehene Solaranlage habe ich noch nichts in Erfahrung gebracht.
Zusammenfassend kann man sich nur wundern, was in so kurzer Zeit in der Diözese dank der Zusammenarbeit vieler erreicht wurde. Shangi ist ja nicht die einzige Baustelle.
Dieter Farrenkopf
Vom Haus auf dem Felsen

„Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt. Er ist wie ein Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als nun ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen das Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war.“ (Luk 6, 74-48)
Nach dem Erdbeben 2008 in unseren Partnergemeinden Shangi & Muyange waren Häuser, Schulen und Kirchen zerstört oder schwer beschädigt – nicht jedoch unsere Partnerschaft, sie ist auf festem Fels gebaut. Wir haben unsere Partnergemeinden besucht und wir arbeiten gemeinsam am Wiederaufbau.
Das Koordinationsbüro in Kigali hat nun nach Prüfung und in Abstimmung mit der Diözese Cyangugu beim Land Rheinland-Pfalz den Antrag für den Wiederaufbau des Gemeindesaals „Salle Polyvalente“ gestellt. Die Mehrzweckhalle in der abgelegenen Region im Südwesten Ruandas bietet den Menschen dort die einzige Möglichkeit am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Sie ist Unterhaltungsraum, Treffpunkt, Hilfe- und Informationszentrum. Der Saal wird in mehreren Schritten neu aufgebaut und finanziert.
In der 1. Phase soll der Funktionstrakt abgerissen, wieder aufgebaut und ausgestattet werden. Hier werden neben einem kleinen Saal u. a. die sanitären Einrichtungen, eine Küche, die Bibliothek und ein Internetcafé untergebracht sein. Die veranschlagten Kosten belaufen sich bei dem derzeitigen Umrechnungskurs auf 71.438,41 EUR. Das Land Rheinland-Pfalz und die Pfarrei St. Martin mit ihren Partnern möchten die Finanzierung übernehmen.
In einer 2. Phase und im Rahmen des finanziell Machbaren soll dann der Abriss des beschädigten Gemeindesaals angegangen und mit dem Wiederaufbau der Gemeinderäume begonnen werden. Hierfür ist ebenfalls mit einem Aufwand von etwa 70.000 EUR zu rechnen, was noch gesondert beantragt werden muss.
Die Pfarreien Shangi und St. Martin freuen sich auf Ihre Unterstützung und möchten sich bereits jetzt hierfür herzlich bedanken.
zum Antrag auf Förderung (.pdf)